copyright Madi Jasper (2012)
Jeder weiß, dass die Erde die Sonne umkreist und eine Umrundung 365 Tage dauert. Für uns auf der Erde sieht es jedoch so aus, dass die Sonne sich um die Erde dreht und sie sich scheinbar durch den Tierkreis (Zodiak, lat.: zodiacos) um die Erde bewegt. Diese scheinbare Bahn der Sonne um die Erde wird Ekliptik genannt. Die Tierkreiszeichen sind Abschnitte von je 30° Länge mit den Namen der Tierkreissternbilder. Dabei kreuzt sie den Äquator genau zweimal, in den Punkten g (auch Frühlingspunkt genannt) am 21.März und g ‘ am 21. September, der jeweiligen Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) unserer nördlichen Hemisphäre. Diese Punkte werden auch Äquinoktialpunkte genannt. Die Sonne beginnt den Abstieg auf der Ekliptik an der Sommersonnenwende (Solstitium) am 22.Juni und erreicht den niedrigsten Stand am 22. Dezember, zur Wintersonnenwende. Damit ist die Struktur des tropischen Tierkreises definiert: Er kann als vereinfachtes Abbild der Ekliptik der von der Erde aus gesehenen scheinbaren Bahn der Sonne innerhalb eines Jahres erklärt werden, der in 12 gleich große Abschnitte unterteilt ist, die die Namen der Tierkreissternbilder tragen und am Frühlingspunkt (auch Widderpunkt genannt) beginnt. Der tropische Tierkreis beruht auf den Jahreszeiten. Das Zodiak stellt sich wie folgt dar:
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Grundlagen der siderischen Astrologie
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Die Erde ist keine perfekte Kugel, sondern an den Polen abgeflacht, sie ist ellipsoid (wie ein Rugby-Ball), der Durchmesser des Äquators ist 43 km länger als der Durchmesser der Pole. Ferner ist die Erdachse gegenüber der Senkrechten um 23,5° geneigt, weshalb sie zusätzlich zur eigenen Rotation auch eine Kreiselbewegung ausführt. Dies hat zur Folge, dass sich die oben genannten 4 Punkte langsam bewegen (also nicht jedes Jahr wieder an derselben Position im Orbit stehen). Der Frühlingspunkt g  bewegt sich so 1 Grad alle 72 Jahre. Er benötigt 2160 Jahre zur Durchquerung eines Zeichens und 25729 Jahre, um einmal die Ekliptikachse zu umrunden. Dies entspricht einem Platonischem Jahr. Dieses Phänomen wird Präzession der Äquinoktien genannt. Vor ca. 2160 Jahren war der Frühlingspunkt tatsächlich bei 0° Widder, jedoch vor ca. 1000 Jahren schon bei 15° im Widder und heutzutage ist er bei ca. 0° im Zeichen der Fische. Es gibt also ein Zeichen Verschiebung (29° in ca. 2000 Jahren). D.h. im Klartext, dass am 21. März die Sonne nicht mehr bei 0° Widder steht, sondern bei 0° Fische, was im siderischen Tierkreis Berücksichtigung findet, da dieser sich auf die Sterne bezieht. Der tropische Tierkreis beachtet die Präzession nicht, sondern behält den Frühlingspunkt bei 0° im Widder. Damit ist jedoch der Bezug zum Sternenhimmel verloren gegangen.
Astrologische Grundlagen Die Präzession der Äqunoktien
Die Gamma-Punkt ist 0 Grad Widder und kennzeichnet den Beginn des Frühlings auf der Nordhalbkugel. Im Gegensatz dazu bedeutet der siderische (auf die Sterne bezogene) Tierkreis eine ca. 16 Grad breite, die Himmelskugel oder ~sphäre (nicht Erde!) umspannende Zone, in deren Mitte die Ekliptik verläuft. Auf ihm befinden sich die 12 gleich großen Tierkreissternbilder.
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